Es stand also fest: Wir fliegen nach Myanmar!
Doch was brauche ich alles für eine solche Reise? Es ist ja schließlich kein Land wie Italien oder Spanien. Nein es ist ein Land mit einer völlig anderen Klimazone, einer anderen medizinischen Versorgung, anderen Hygienestandards und völlig eigenen Regeln.
Das Erste, das wir machen mussten, war natürlich Urlaub zu beantragen und Flüge zu buchen.
Beides erledigten wir noch im November. Ich suchte über verschiedenste Portale nach Flügen, letztendlich konnte ich über Fluege.de die günstigsten finden. Meine Flüge gingen jeweils von München über Peking nach Yangon. Dabei hatte ich zwar einige Stunden Aufenthalt (wie ich diese nutzte erzähle ich euch später), aber dafür zahlte ich insgesamt auch nur 540 Euro für die Flüge mit Air China. Meine Freundin traf ich dann direkt in Myanmar.
Im nächsten Step überlegte ich mir was ich alles brauche. Zunächst kontrollierte ich die Laufzeit meines Reisepasses. Neben dem Reisepass braucht ihr außerdem ein Visum für Myanmar. Dieses beantragt ihr indem ihr euren Pass zusammen mit dem ausgefüllten Formular, welches ihr euch online herunterladen könnt, in die burmesische Botschaft nach Berlin schickt. Es kostete Stand März 2017 etwa 40 Euro. Da sich das Verfahren gerne einmal in die Länge ziehen kann solltet ihr das rechtzeitig erledigen. In der Regel müsste das Touristenvisum genügen.
Für alle, für die Backpacking Neuland ist kann ich nur die DKB Karte empfehlen. Ihr könnt bei der Deutschen Kredigbank kostenlos ein Konto eröffnen, von welchen ihr dann weltweit kostenlos Geld abheben könnt. Meiner Meinung nach ein absolutes Must-Have für alle Weltenbummler!
Wichtig, und vor allem langfristig geplant (!) sollten auch Impfungen sein. Am Besten ihr informiert euch bei eurem Hausarzt oder bei einem Tropenarzt über die Impfungen, die euch empfohlen werden. Ich war hier leidet etwas spät dran sodass ich mir in den Wochen vor meinem Flug pro Woche zwei Impfungen geben lassen musste, was wirklich sehr belastend für den Körper ist und definitiv keinen Spaß macht. Mein Arzt hat bei mir ein Blutbild gemacht und so herausgefunden welche Antikörper ich noch im Blut habe, und welche nicht. Wichtig sind zum Beispiel dass ihr gegen Hepatitis A, Hepatitis B, Diphtherie, Tetanus, Typhus, etc. geimpft seid.
Nach den nun etwas lästigeren Dingen kommen wir zum Schöneren: Rucksack und Packliste. Wenn ihr noch keinen Rucksack habt geht ihr am Besten in ein Geschäft. Ich war beispielsweise im Globetrotter. Hier könnt ihr verschiedenste Marken und Modelle ausprobieren, ein bisschen damit herumlaufen und ein Gespür dafür bekommen welcher am Besten zu euch passt. Mir persönlich hat es die Marke Osprey angetan. Ich habe hier einen Damenrucksack mit 65 Liter besorgt. Und in den passt wirklich ALLES rein. Ich bin nach wie vor total zu frieden. Der Rucksack hat super viele Fächer, sodass man wirklich von allen Seiten an den Inhalt kommt, außerdem hat er einen integrierten Regenschutz, den man überziehen kann (schützt auch gegen Schmutz). Dazu habe ich mir noch einen Sack gekauft, in den ich den Rucksack auf den Flügen gegeben habe und welchen ich mit einem Paketschnürer verschlossen habe. Dieser schützt den Rucksack zusätzlich, denn ich will ihn ja noch eine Weile behalten.
Da Myanmar meine erste Backpackung- Reise war habe ich die komplette Ausrüstung bestellt. Ich habe mir ein Schlafsack Inlay besorgt. Das ist eine Art hauchdünner Schlafsack und vor allem für Hotels super, denn oft gibt es hier nur Decken aber keine Bezüge. Auch Travel Handtücher sind super. Sie sind extrem leicht und nehmen wenig Platz weg, außerdem trocknen sie schnell. Hier habe ich mir ein Großes zum Baden sowie eines zum Duschen besorgt. Auch ein Travel Kissen ist super. Das kann man aufblasen und auch im Bus super benutzen.
Was ich sonst alles auf die Reise mitgenommen habe werde ich euch in einem anderen Beitrag erzählen. Denn Myanmar ist nicht Italien oder Deutschland. Das sollte auch beim packen und bei der Kleidungsauswahl beachtet werden.
Bis bald meine Lieben,
Theresa